Die nationale Teststrategie in Form des PCR-Tests wurde in einer Art und Weise gehandhabt, die jedem professionellen Epidemiologen die Haare zu Berge stehen lassen:
- die Grundgesamtheit war nicht konsistent definiert, d.h. es wurde willkürlich quer durch die Bevölkerung getestet;
- die bundesweit verwendeten Testsets verschiedener Hersteller waren nicht genormt;
- die millionenfache praktische Testanwendung durch nicht-medizinisches "Personal" musste auf die Testqualität einzahlen – gewiß nicht steigernd;
- die Qualität der labortechnischen Prüfverfahren war nicht gewährleistet;
- die in den Prüfverfahren verwendeten Vervielfältigungszyklen für das Ausgangsmaterial (sog. CT-Werte) waren absurd hoch:
- somit schlugen die Proben selbst bei geringster Menge an Virenmaterial positiv an;
- alle positiv Getesteten wurden 1:1 den Infizierten zugerechnet;
- bzgl. der Spezifität, also der Testgenauigkeit, zog man zwar pauschal ein paar Prozente ab, ABER:
- die alles entscheidende Prävalenz wurde komplett außen vor gelassen – wodurch die statistische Interpretation und Hochrechnung der Testergebnisse resp. "Infizierten"-Zahlen in eine nur noch als manipulativ zu nennende Richtung verlief.
Das epidemiologische Einmaleins
Hätte man die höchst bedeutsame Prävalenz-Größe (Vortestwahrscheinlichkeit, Durchseuchungsgrad) epidemiologisch korrekt ableiten und bestimmen wollen, hätte man wenigstens auf frühere Messungen und Erfahrungswerte zurückgreifen, optimalerweise aber sofort eine nach epidemiologischen Standards durchgeführte Kohortenstudie auf den Weg bringen müssen.
Nur über dieses zwingend erforderliche, aber natürlich deutlich aufwendigere Verfahren hätte man sich in die Lage versetzt, eine belastbare Aussage zur tatsächlichen prognostischen Qualität der PCR-Tests treffen zu können.
Bringt man also die in der nationalen Teststrategie unterschlagene Prävalenz wieder als einen Parameter realistischer Ausprägung zurück ins Spiel, schrumpft die sog. "Pandemie" zu einer normalen und routinemäßig abzufrühstückenden Epidemie.

Download der zugehörigen Excel-Datei:
https://nextcloud.azentrix.de/index.php/s/qEYcpsMxGXbt3ff
- spiele mit den zwei zentralen Parametern "Durchseuchung" sowie "Spezifität", dann kannst Du den PPV (positive predictive value) direkt ablesen!
Was bedeuten Sensitivität und Spezifität eines PCR-Tests eigentlich?
| Sensitivität | Spezifität |
| Korrekte Positive | Korrekte Negative |
| Empfindlichkeit | Genauigkeit |
| "Wie viele der positiven Fälle werden tatsächlich als positiv erkannt?" | "Wie viele der negativen Fälle werden tatsächlich als negativ erkannt?" |
| "Wie viele der korrekt Positiven sind fälschlicherweise als negativ gewertet?" (sog. Falsch-Negative) |
"Wie viele der korrekt Negativen sind fälschlicherweise als positiv gewertet?" (sog. Falsch-Positive) |